Ofen richtig anfeuern

Durch das Bestreben Ofen effizienter so machen, ergeben sich auch für den Betreiber erhöhte Anforderungen an die Bedienung. Im Gegensatz zu alten Öfen und Kaminen sind die neuen Öfen dichter und haben einen höheren Widerstand im Abgasweg. Wichtige Komponenten hierbei sind die Beschaffenheit des Brennstoffs, nimmt man naturbelassenes Scheitholz liegt die optimale Restfeuchte zwischen 13 und 18%. Dies kontrolliert man am besten mit einem Holzfeuchtemesser im Innern des Scheits. Des weiteren dürfen die Holzscheite nicht zu dick sein und Sie sollten auf jeden Fall gespalten sein.

Das nächste ist die Verbrennungsluft, diese muss vollständig geöffnet sein und bleibt es am besten auch bis zum nachlegen. So bringen Sie Ihren Ofen oder Kamin am schnellsten auf Betriebstemperatur.

Nun folgt das Wie. Gerade Ofenbesitzer, welche lange einen Ofen hatten und nun auf ein neues Modell umgestiegen sind, haben Probleme damit ihren Ofen in Gang zu bekommen. Das Brennholz wird von dicken Scheiten unten, nach dünneren Scheiten oben, aufgeschichtet. Dann folgt etwas Anmachholz und ein Ofenanzünder. Durch diese Schichtung erhält man schnell eine heiße Flamme, welche für eine saubere Verbrennung sorgt und den Schornsteinzug verbessert, also zwei Fliegen mit einer Klappe. Dann brennt der Holzstapel langsam von oben nach unten ab.

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